30. September 2026 Kevin Rogge Kommentare deaktiviert
Stärken erkennen – Förderung von Anfang an
Wie können wir schon vor der Einschulung erkennen, was ein Kind bereits gut kann und in welchen Bereichen es noch Unterstützung benötigt? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Krefelder Grundschulen im Rahmen des Startchancen-Programms intensiv.
Auch die Grundschule im Haus der Bildung Mitte gehört zu den Krefelder Startchancen-Schulen und arbeitet mit eduLOG. Das Verfahren unterstützt uns dabei, die Lernvoraussetzungen unserer zukünftigen Schulneulinge frühzeitig kennenzulernen und daraus Hinweise für eine möglichst individuelle Förderung abzuleiten.
Was ist eduLOG?
eduLOG ist ein softwaregestütztes Screening-Verfahren, das im Rahmen der Schulanmeldung eingesetzt wird. Die Kinder bearbeiten gemeinsam mit Mitarbeitenden spielerische Aufgaben am Laptop und auf Arbeitsblättern.
Dabei werden unterschiedliche Entwicklungs- und Kompetenzbereiche betrachtet, unter anderem:
• sprachliche Kompetenzen, • auditive und visuelle Fähigkeiten, • motorische Fähigkeiten sowie • mathematisches und logisches Denken.
Die Aufgaben können in verschiedenen Sprachen vorgelesen werden. So können die vorhandenen Fähigkeiten eines Kindes möglichst unabhängig davon erfasst werden, wie gut es bereits Deutsch spricht.
Im Anschluss erhält die Schule eine Auswertung, die Hinweise auf vorhandene Stärken und mögliche Förderbedarfe gibt.
Ein besonderer Vorteil unseres gemeinsamen Hauses
Eine Besonderheit des Hauses der Bildung Mitte ist die unmittelbare Verbindung von Kita und Grundschule unter einem Dach.
Für Kinder, die bereits unsere Kita besuchen und anschließend auch an unserer Grundschule angemeldet werden, bietet diese Struktur einen besonderen Vorteil: Die Schulanmeldung und die damit verbundene Testung finden für sie in einem bereits vertrauten Haus statt.
Statt für diesen ersten Kontakt mit der zukünftigen Schule an einen völlig neuen Ort zu kommen, bewegen sich die Kinder weiterhin in einer Umgebung, die sie aus ihrem Kita-Alltag bereits kennen. Gleichzeitig begegnen sie dabei schon Mitarbeitenden und Räumen, die später Teil ihres Schulalltags sein werden.
So kann bereits die Schulanmeldung ein weiterer kleiner Baustein eines möglichst behutsamen Übergangs von der Kita in die Grundschule sein.
Die räumliche Nähe schafft darüber hinaus gute Voraussetzungen für die enge Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule. Genau darin liegt eine besondere Stärke unseres Hauses: Übergänge können nicht nur punktuell, sondern gemeinsam und kontinuierlich gestaltet werden.
Von den Ergebnissen zur gezielten Förderung
Für uns sind die Ergebnisse von eduLOG kein Selbstzweck. Sie helfen uns dabei, die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder frühzeitig wahrzunehmen und unsere pädagogische Arbeit darauf abzustimmen.
Gerade grundlegende Vorläuferfähigkeiten spielen für einen erfolgreichen Schulstart eine wichtige Rolle. Deshalb nehmen wir uns zu Beginn der Schulzeit bewusst Zeit, an diesen Grundlagen zu arbeiten – beispielsweise an Wahrnehmung und Motorik, sprachlichen Fähigkeiten, dem Mengenverständnis und weiteren grundlegenden Kompetenzen für das schulische Lernen.
So können wir dort ansetzen, wo ein Kind tatsächlich steht, anstatt von Voraussetzungen auszugehen, die möglicherweise noch nicht vorhanden sind.
Gemeinsam für bessere Bildungschancen
Der Einsatz von eduLOG ist aus der gemeinsamen Arbeit der Krefelder Startchancen-Grundschulen hervorgegangen. Inzwischen wird das Verfahren im Rahmen der Schulanmeldung an den Krefelder Grundschulen eingesetzt.
Die gewonnenen Daten ermöglichen dabei nicht nur einen Blick auf das einzelne Kind. Sie können den Schulen auch dabei helfen, übergreifende Entwicklungsbedarfe zu erkennen, Erfahrungen auszutauschen und Unterricht und Förderung weiterzuentwickeln.
Für uns im Haus der Bildung Mitte verbindet sich dieser Ansatz mit einem wichtigen Grundgedanken unserer täglichen Arbeit: Kinder auf ihrem Bildungsweg möglichst kontinuierlich zu begleiten und den Übergang von der Kita in die Grundschule gemeinsam zu gestalten.
Früh hinschauen, Stärken erkennen, Unterstützungsbedarfe wahrnehmen und Förderung möglichst passgenau gestalten – von Anfang an.
Mehr erfahren
Das SchuB-Magazin der Wübben Stiftung Bildung berichtet in seiner Serie „Bessere Bildung durch Daten“ ausführlich über den Einsatz von eduLOG in Krefeld, die Zusammenarbeit der Startchancen-Schulen und darüber, wie die gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Unterricht und Förderung genutzt werden.
Den vollständigen Beitrag „Wie Krefeld den Schulstart umkrempelt“ finden Sie hier.
Gut starten mit eduLOG
Stärken erkennen – Förderung von Anfang an
Wie können wir schon vor der Einschulung erkennen, was ein Kind bereits gut kann und in welchen Bereichen es noch Unterstützung benötigt? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Krefelder Grundschulen im Rahmen des Startchancen-Programms intensiv.
Auch die Grundschule im Haus der Bildung Mitte gehört zu den Krefelder Startchancen-Schulen und arbeitet mit eduLOG. Das Verfahren unterstützt uns dabei, die Lernvoraussetzungen unserer zukünftigen Schulneulinge frühzeitig kennenzulernen und daraus Hinweise für eine möglichst individuelle Förderung abzuleiten.
Was ist eduLOG?
eduLOG ist ein softwaregestütztes Screening-Verfahren, das im Rahmen der Schulanmeldung eingesetzt wird. Die Kinder bearbeiten gemeinsam mit Mitarbeitenden spielerische Aufgaben am Laptop und auf Arbeitsblättern.
Dabei werden unterschiedliche Entwicklungs- und Kompetenzbereiche betrachtet, unter anderem:
• sprachliche Kompetenzen,
• auditive und visuelle Fähigkeiten,
• motorische Fähigkeiten sowie
• mathematisches und logisches Denken.
Die Aufgaben können in verschiedenen Sprachen vorgelesen werden. So können die vorhandenen Fähigkeiten eines Kindes möglichst unabhängig davon erfasst werden, wie gut es bereits Deutsch spricht.
Im Anschluss erhält die Schule eine Auswertung, die Hinweise auf vorhandene Stärken und mögliche Förderbedarfe gibt.
Ein besonderer Vorteil unseres gemeinsamen Hauses
Eine Besonderheit des Hauses der Bildung Mitte ist die unmittelbare Verbindung von Kita und Grundschule unter einem Dach.
Für Kinder, die bereits unsere Kita besuchen und anschließend auch an unserer Grundschule angemeldet werden, bietet diese Struktur einen besonderen Vorteil: Die Schulanmeldung und die damit verbundene Testung finden für sie in einem bereits vertrauten Haus statt.
Statt für diesen ersten Kontakt mit der zukünftigen Schule an einen völlig neuen Ort zu kommen, bewegen sich die Kinder weiterhin in einer Umgebung, die sie aus ihrem Kita-Alltag bereits kennen. Gleichzeitig begegnen sie dabei schon Mitarbeitenden und Räumen, die später Teil ihres Schulalltags sein werden.
So kann bereits die Schulanmeldung ein weiterer kleiner Baustein eines möglichst behutsamen Übergangs von der Kita in die Grundschule sein.
Die räumliche Nähe schafft darüber hinaus gute Voraussetzungen für die enge Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule. Genau darin liegt eine besondere Stärke unseres Hauses: Übergänge können nicht nur punktuell, sondern gemeinsam und kontinuierlich gestaltet werden.
Von den Ergebnissen zur gezielten Förderung
Für uns sind die Ergebnisse von eduLOG kein Selbstzweck. Sie helfen uns dabei, die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder frühzeitig wahrzunehmen und unsere pädagogische Arbeit darauf abzustimmen.
Gerade grundlegende Vorläuferfähigkeiten spielen für einen erfolgreichen Schulstart eine wichtige Rolle. Deshalb nehmen wir uns zu Beginn der Schulzeit bewusst Zeit, an diesen Grundlagen zu arbeiten – beispielsweise an Wahrnehmung und Motorik, sprachlichen Fähigkeiten, dem Mengenverständnis und weiteren grundlegenden Kompetenzen für das schulische Lernen.
So können wir dort ansetzen, wo ein Kind tatsächlich steht, anstatt von Voraussetzungen auszugehen, die möglicherweise noch nicht vorhanden sind.
Gemeinsam für bessere Bildungschancen
Der Einsatz von eduLOG ist aus der gemeinsamen Arbeit der Krefelder Startchancen-Grundschulen hervorgegangen. Inzwischen wird das Verfahren im Rahmen der Schulanmeldung an den Krefelder Grundschulen eingesetzt.
Die gewonnenen Daten ermöglichen dabei nicht nur einen Blick auf das einzelne Kind. Sie können den Schulen auch dabei helfen, übergreifende Entwicklungsbedarfe zu erkennen, Erfahrungen auszutauschen und Unterricht und Förderung weiterzuentwickeln.
Für uns im Haus der Bildung Mitte verbindet sich dieser Ansatz mit einem wichtigen Grundgedanken unserer täglichen Arbeit: Kinder auf ihrem Bildungsweg möglichst kontinuierlich zu begleiten und den Übergang von der Kita in die Grundschule gemeinsam zu gestalten.
Früh hinschauen, Stärken erkennen, Unterstützungsbedarfe wahrnehmen und Förderung möglichst passgenau gestalten – von Anfang an.
Mehr erfahren
Das SchuB-Magazin der Wübben Stiftung Bildung berichtet in seiner Serie „Bessere Bildung durch Daten“ ausführlich über den Einsatz von eduLOG in Krefeld, die Zusammenarbeit der Startchancen-Schulen und darüber, wie die gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Unterricht und Förderung genutzt werden.
Den vollständigen Beitrag „Wie Krefeld den Schulstart umkrempelt“ finden Sie hier.
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